Raum für Raum

Raum für Raum erschließt latente Potenziale im Bestand. Unser Projekt für die Sanierung der zt:Kammer in Wien verfolgt dabei die Ziele:
1) Anpassungsfähige Räumlichkeiten schaffen
2) Natürliche Belüftung und Belichtung optimieren
3) Bestehendes wiederverwenden oder -verwerten
4) Ressourcenschonend mit Erneuerbaren umbauen

Bestehende Trennwände und Abhangdecken werden demontiert. Grünfarbene Regale und Schränke aus dem Bestand dienen neu konfiguriert als farbgebendes Archiv. Portale und Türen werden in einem zentralen Sitzmöbel verwertet und für normgerechte Sanitärräume wiederverwendet. Neu eingesetzte, erneuerbare Materialien werden sparsam genutzt, um Emissionen zu minimieren: Linoleum für Böden, Kalkfarbe für Bestandswände, Holz für Wände und Möbel, Wolle für Vorhänge.

Funktionen wie Eingangsbereich, Küche, Archiv und Sanitärräume sind in einem kompakten Kern um die bestehende Tragstruktur angeordnet und ermöglichen die Nutzung als Büro oder für Veranstaltungen. Die offenen Arbeitsbereiche um den Kern bieten natürliche (Quer-)Belüftung als nicht-technische Klimatisierung sowie zweiseitige natürliche Belichtung und machen die gesamte Raumtiefe erfahrbar. Die Gliederung des Kerns ermöglicht direkten Zugang zu Arbeitsbereichen, die so flexibel getrennt oder zusammengelegt werden können. Vorhänge teilen den Raum flexibel und verbessern die Akustik. Sanitärräume sind der einzige feste Einbau - damit in Zukunft kein so aufwändiger Umbau mehr erfolgen muss...

Wettbewerb, 2025
mit Arch. Roxy Rieder, MArch

Raum für Raum

Raum für Raum erschließt latente Potenziale im Bestand. Unser Projekt für die Sanierung der zt:Kammer in Wien verfolgt dabei die Ziele:
1) Anpassungsfähige Räumlichkeiten schaffen
2) Natürliche Belüftung und Belichtung optimieren
3) Bestehendes wiederverwenden oder -verwerten
4) Ressourcenschonend mit Erneuerbaren umbauen

Bestehende Trennwände und Abhangdecken werden demontiert. Grünfarbene Regale und Schränke aus dem Bestand dienen neu konfiguriert als farbgebendes Archiv. Portale und Türen werden in einem zentralen Sitzmöbel verwertet und für normgerechte Sanitärräume wiederverwendet. Neu eingesetzte, erneuerbare Materialien werden sparsam genutzt, um Emissionen zu minimieren: Linoleum für Böden, Kalkfarbe für Bestandswände, Holz für Wände und Möbel, Wolle für Vorhänge.

Funktionen wie Eingangsbereich, Küche, Archiv und Sanitärräume sind in einem kompakten Kern um die bestehende Tragstruktur angeordnet und ermöglichen die Nutzung als Büro oder für Veranstaltungen. Die offenen Arbeitsbereiche um den Kern bieten natürliche (Quer-)Belüftung als nicht-technische Klimatisierung sowie zweiseitige natürliche Belichtung und machen die gesamte Raumtiefe erfahrbar. Die Gliederung des Kerns ermöglicht direkten Zugang zu Arbeitsbereichen, die so flexibel getrennt oder zusammengelegt werden können. Vorhänge teilen den Raum flexibel und verbessern die Akustik. Sanitärräume sind der einzige feste Einbau – damit in Zukunft kein so aufwändiger Umbau mehr erfolgen muss…

Wettbewerb, 2025
mit Arch. Roxy Rieder, MArch